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www.teleskop-austria.at/SHOP/ - MIKROSKOPE - Dunkelfeld - (PrimostarLLE / mikr-zeiss-darkfield)

PrimostarLLE Zeiss Primostar-LLE Mikroskop mit 4 Achro-Plan (4x, 10x, 40x und 100x-iris) Objektiven, sowie Lacerta Cardioid Kondensor mit eingebauter LED-Beleuchtung
Lacerta PrimostarLLE Zeiss Zeiss
Sorte: Durchlicht
Einblick: trino
Max.Vergr.: 1000
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Produktbeschreibung

ZEISS Mikroskop mit Cardioid Dunkelfeld-Upgrade(mikr-zeiss-darkfield)


ZEISS Mikroskop mit Cardioid Dunkelfeld-Upgrade

ZEISS Mikroskop mit Cardioid Dunkelfeld-Upgrade

Die Minimum-Anforderung für hochauflösende Dunkelfeld-Beobachtung ist ein (funktionierender!) Cardioid Kondensor, ein 100x Plan-Objektiv mit Iris Blende und viel Licht! Leider sind uns zahlreiche fernost-gebaute (aber unter US oder EU Markennamen vertriebene) Kondensoren bekannt, welche entweder falsch gerechnet oder schlampig kopiert sind, und deshalb für Dunkelfeldbeobachtungen wie z.B. Lebendblutuntersuchung nicht taugen. Solche "reparaturbedürftigen" Fremdfabrikate haben uns in unserem Wiener Mikroskopzentrum veranlasst, dass wir selbst einen Cardioid-Kondensor entwerfen (berechnet in Österreich) und ihn an verschiedene Mikroskope durch unsere Partnerwerkstatt in Ungarn mechanisch anpassen.

Wir bieten für Zeiss Mikroskope vier Lösungen an:
- LBA: Die preiswertere Lösung verwendet durch einen Lacerta DF-Reducer die original 30W Lichtquelle des Mikroskops, und ist für die meisten Zwecke ausreichend. - LHA: Um lichtschwächere Details wahrzunehmen (wie Fibrinbildung usw...) wird eine traditionelle Kaltlichtquelle mit Lichtleiter angeboten. Unsere 150W Lichtquelle ist ausreichend für alle Beobachtungszwecke. Eine Kaltlichtquelle erfordert eine aktive Kühlung (Ventilator).
- LLE: Eine LED-Beleuchtung für Dunkelfeld, welche sich sowohl mit 220V, aber auch mit 3 Stk AA Batterie betreiben lässt (Betriebszeit mit Batterien ist jedoch nur 2 Stunden, nachher müssen die Akkus wieder aufgeladen werden). Es braucht relativ viel Platz und kann für kleinere Mikroskope nicht adaptiert werden.
- original Zeiss: hier listen wir auch das Zeiss AxioLab.A1 Mikroskop mit original Zeiss Zubehör auf ("ohne wenn und aber" Qualität). Die original 50W Beleuchtung, kombiniert mit der Zeiss Vorsatzlinse ergibt ein mindestens so helles Bild wie es bei 150W Kaltlichtquelle entstehen würde. Zeiss ist nicht umsonst Zeiss...

Unser Spezialservice für Sie:
- Vorführung und Einschulung nach Terminvereinbarung möglich
- Unschlagbarer Preis mit kompetentem Service - wir stellen sogar unser eigenes Blut zur Verfügung, damit Sie das Instrument testen können

Warum wird auch eine Irisblende in dem 100x Objektiv benötigt? Um unerwünschte Reflexionen zu unterdrücken. Ohne Irisblende erhöht sich das defokussierte Hintergrundlicht und vermindert den Kontrast, ein Schleier liegt über dem Bild. Ein 40x oder noch schwächer vergrößendes Objektiv kann jedoch ohne Irisblende verwendet werden.

Wie viel Licht braucht man für die Lebendblutuntersuchung? Als Faustregel wird als Minimum 100W Kaltlicht, oder eine äquivalente Lichtmenge genannt. Dies kann entweder mit einer externen Kaltlichtquelle und Lichtleiter erreicht werden, oder mit einem zusätzlichen Linsensystem, welche die original Köhlerbeleuchtung des Mikroskops optimal zum Cardioidkondensor bündelt. In beiden Fällen entstehen angenehme, tageslichtähnliche Farbtöne, welche bei langfristiger Untersuchung das Auge nicht ermüden lassen. Auch eine LED-Beleuchtung ist als Lichtquelle möglich, dies gibt einen bläuliches und sehr grelles Farbton. Wir empfehlen diese Lösung vor allem für fotografische Zwecke, oder wenn damit nur gelegentlich beobachtet wird.

Was bedeutet eigentlich Cardioid? Bei hohen Vergrößerungen kommt in der Dunkelfeld-Mikroskopie statt einem Abbe-Kondensor mit Zentralblende (Trockener Dunkelfeldkondensor, welche ca. 5-10% Lichtausbeute hat und ohne Immersionsöl verwendbar ist) ein verspiegeltes und gekittetes Linsensystem von zwei Linsen und zwei verspiegelten Flächen (Cardioid-Kondensor) zur Anwendung. Die Lichtausbeute beträgt deutlich über 75%, aber seine hervorragende optische Eigenschaften werden ausschliesslich mit einem Tropfen Immersionsöl zwischen dem Kondensor und Ojektträger erreicht.

Welche Mikroskope können mit Cardioid-Dunkelfeld nachgerüstet werden? Die Mindestanforderung an ein Mikroskop um es mit Cardioid-Dunkelfeld nachzurüsten ist ein austauschbarer Kondensor mit justierbarer Kondensorhalterung (Fix-Köhler oder Full-Köhler), ein passender Mikroskopkörper (der Cardioid-Kondensor ist relativ hoch) sowie eine nicht zu kleine Öffnung am Kreuztisch (unser Cardioid-Kondensor ist ziemlich breit). Nicht notwendig jedoch empfehlungswert ist eine halbwegs hochwertige mechanische Qualität des Mikroskops, damit die optische Elemente sich feinfühlig einstellen lassen und sich während der Untersuchung auch nicht verstellen. Alle Cardioid-Systeme sind sehr empfindlich hinsichtlich der richtigen Einstellungen. Falsche Abstände, alle Dezentrierungen oder Verkippungen machen die optische Qualität zunichte!

Wie funktioniert Dunkelfeld? Das Dunkelfeld-Verfahren allgemein basiert auf dem gleichen Prinzip, das schwebende Staubpartikel sichtbar werden lässt, wenn Licht durch einen kleinen Spalt in einen dunklen Raum fällt (z.B. Sonnenlicht durchs Kellerfenster). Direktes Licht von der Lichtquelle erreicht dabei nicht das Mikroskopobjektiv, sondern nur jenes welches an der Probe gestreut wird - der Hintergrund ist deshalb dunkel. Das Verfahren wurde erstmals von Robert Andrews Millikan verwendet, um im elektromagnetischen Feld schwebende Öltropfen zu untersuchen. Später -1923 - hat Millikan unter anderem für seine berühmten Öltröpfchen-Experimente den Nobelpreis für Physik erhalten.

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